Wie funktioniert ein Aphrodisiakum?

Ein Aphrodisiakum ist beispielsweise ein Pheromenhaltiger Stoff, welcher die Libido – sprich die sexuelle Lust aktivieren und steigern soll. Pheromone sind Duftstoffe, die vom anderen Geschlecht als sehr reizvoll wahr genommen werden. Bei Männern sollen sie die Potenz steigern und Frauen zu mehr Lust an der Liebe verhelfen.

Doch nicht nur duftende Lockstoffe ziehen das jeweils andere Geschlecht an. Auch unterschiedliche Lebensmittel, wie beispielsweise Chilli, Sellerie, Ginseng oder Austern sollen die sexuelle Lust steigern und wortwörtlich Lust auf mehr machen.

Diverse Pharmahersteller haben mit der Herstellung unterschiedlichster Aphrodisiaka das große Geschäft gemacht, doch eine tatsächliche Wirkung von Pillen, Tropfen oder Cremes wurden bisher nicht nachgewiesen und der tatsächliche Wirkfaktor ungeklärt. Einzig die Produkte amitamin und Euviril wurden von Urologen getestet und als wirkungsvoll empfunden. Die Einnahme muss jedoch über einen längeren Zeitraum hinweg stattfinden.

Anzeige für PheromoneWirkung von einem Aphrodisiakum

Die Wirkung der Aphrodisiaka ist recht einfach erklärt: die unterschiedlichen Mittel, welche in der Apotheke erhältlich sind, sollen die Durchblutung der Genitalien steigern. Geschieht dies beim Mann – sprich die Durchblutung des Penis wird angekurbelt, kommt es zu einer Erektion und er ist bereit für den sexuellen Akt. Ähnlich ist auch die Wirkung bei der Frau. Werden Klitoris und Schamlippen besser durchblutet, sind sie für Berührungen empfänglicher und fördern die natürliche Sekretion der Scheide, was die Aufnahme des erregierten Penis des Mannes erleichtert.

Diese durchblutungsfördernden Wirkungen spricht man auch den natürlichen Aphrodisiakas zu. Chilli, Ingwer und Co. fördern die Durchblutung allerdings nicht nur ausschließlich in den Geschlechtsteilen, sondern im kompletten menschlichen Körper. Bei häufiger Verwendung ist somit auch die Haut besser durchblutet und Berührungen werden intensiver und deutlicher wahrgenommen.

Funktionsweise der Pheromone

Anders funktioniert es mit den Pheromonen, welche häufig auch in der Parfumherstellung zum Einsatz kommen: Riecht der Gegenüber gut, kann dies unter Umständen die sexuellen Reize stimulieren. Pheromone an sich sind für die menschliche Nase nicht bewusst wahrnehmbar. Es sind biochemische Botenstoffe, welche entscheidend dafür sind, ob wir unseren Gegenüber sprichwörtlich “riechen” können oder nicht. Pheromone entstehen in den Drüsen des menschlichen Körpers und senden bei jedem Menschen ganz eigene Lockstoffe aus, welche für das andere Geschlecht sexuell anziehend oder reizend wirken. Die unbewusste Aufnahme dieser Botenstoffe werden direkt in den Bereih ans Gehirn gesendet, welcher für die sexuelle Erregung zuständig ist. Pheromone können so auch die Atmung, den Herzschlag und den Puls beeinflussen. Dies wiederum fördert die Durchblutung und reizt somit auch die Geschlechtsorgane und macht sie empfänglich für das sexuelle Zusammenfinden.