Risiken von Aphrodisiaka

Die Wirkung von einem Aphrodisiakum ist auch heute noch umstritten. Sie wird häufig als Mittel für die männliche Potenz eingesetzt. Aber auch Frauen nehmen Aphrodisiaka, um die Lust auf die Zweisamkeit zu steigern. Die Geschichte des Potenzmittels beruht auf der Liebesgöttin Aphrodite.

Anzeige für PheromoneRisiken bei Aphrodisiaka

Wirkstoffe wie zum Beispiel das Alkaloid Yohimbin, das aus den Blättern und der Rinde des Yohimbebaumes hergestellt wurden, bewirken bei Männern einen stärkeren Blusteinstrom im Penis. Somit wird eine Erektion vereinfacht. Aber auch Yohimbin ist auch psychoaktiv. Das heißt, das selbst psychogen bedingte Erektionsprobleme behandelt werden können. Bei Frauen bewirkt der Wirkstoff, dass die Durchblutung der gesamten Leistengegend gefördert werden. Nachteil ist, dass die Wirkung erst nach zwei bis drei Wochen eintritt. Außerdem kann es zu Zittern, Schlafstörungen, Koffein und Angstgefühlen kommt. Die Einnahme vom Koffein verstärkt die Nebenwirkungen.

Auch die Maca Wurzel hat Vor- und Nachteile

Die Maca Wurzel wird ebenfalls häufig bei Potenzstörungen eingesetzt. Seit vielen Jahren gilt sie als Viagra der Natur. Die Zufuhr erfolgt meistens als handelsübliches Nahrungsergänzungsmittel und wird aus Peru oder Bolivien eingeführt. Die Pflanze steigert die Erektionsfähigkeit und sorgt für eine erhöhte sexuelle Lust. Aber auch diese Wurzel birgt einige Risiken. Die Mittel, die aus Lateinamerika stammen, sind in keinster Weise registriert und können schwere gesundheitliche Schäden nach sich ziehen.

Nachteile von Aphrodisiaka

Ein großer Nachteil bei der Einnahme von Aphrodisiaka ist, dass sich jeder Nutzer psychisch abhängig macht. Auf Dauer ist keine Erektion möglich, wenn nicht vorher ein Aphrodisiaka genutzt wird. Viel einfacher wäre es, wie Casanova auf die Wirkung von Austern zu vertrauen. Er hat für seine Lust zahlreiche Austern zu sich genommen. Das wäre auf Dauer sogar wesentlich gesünder, wie die Einnahme von dubiosen Mitteln. Gerade aus dem Internet sollten keine Mittel bestellt werden, die eine aphrodisierende Wirkung haben. Die Inhaltsstoffe sind nicht immer klar deklariert.

Anstatt Sextrieb kann es zu Schwindelanfällen kommen

Ein weiterer Wirkstoff ist Ambrein. Dieser wird chemisch hergestellt und wird häufig als Triterpenalkohol bezeichnet. Dieser wird oft im tierischen Parfümerierohstoff Amber gefunden. Bereits in Tierversuchen wurde tatsächlich ein steigerndes Lustempfinden festgestellt. Bei Menschen wurden durch den Wirkstoff vermehrt Nebenwirkungen verzeichnet. Von Schwindel, Halluzinationen bis hin zu Rauschzuständen kann alles auftreten. Dann ist von einem Lustempfinden auch keine Rede mehr.