Meine Pheromone Erfahrungen auf einem Festival

Mit Alluramin umzingelt von Frauen

Festivals gelten nicht unbedingt als optimaler Punkt um qualitativ hochwertigen Sex zu haben, das sollte allen bekannt sein. Nach spätestens 3 Tagen sind die schönsten geschminkten Gesichter verschmiert, alle riechen etwas natürlicher als vorher und der beste Kumpel im Zelt neben dir ist auch nicht förderlich, da er definitiv alles mithört. Ein Festival steht auf der anderen Seite für Sex. Knappe Kleidung, ein Mallorca-ähnlicher Alkoholpegel, welcher sich nahezu über 24 Stunden aufrecht erhält, ausgelassene Stimmung und sehr heiße Festivalbesucherinnen, welche von ihren Stars noch mehr in den Wunsch versetzt werden, endlich mal wieder richtig zu…

Festival mit Pheromonen

Mir war bewusst, dass gezielte Versuche die Damen anzuflirten besonders in den ersten Tagen sinnvoll wären. Man ist noch nicht zu müde und verkatert, die Stimmung ist bei allen auf dem Höhepunkt, die Luft voller Energie, der Zeltplatz und Badesee bestens gefüllt mit vielen leckeren Attraktionen. Ich nahm nach den letzten Jahren, bei denen der Besuch eher wie ein Zölibat ablief alle Mühen in Kauf um zwischen Alkohol, Konzerten und guter Stimmung endlich auch die körperliche Nähe zu finden.

Die ersten Tage sind die Schönsten

Mein Bruder riet mir zu Alluramin und erzählte irgendetwas von einem Wirkstoffkomplex und davon, dass das Tierreich es zeigt, Pheromone sind da, um uns zu steuern. Als er den Stoff auflegte, fand ich ihn selbst nicht attraktiver als vorher, der selbe Typ mit drei-Tage-Bart und einem kleinen Bierbauch. Die Damen in der Umgebung reagierten allerdings, als wäre er der sympathische und lustige Millionär, von dem sie schon lange träumten. Nachdem er mich auf die 90 tägige Geld zurück Garantie verwies, sah ich es anfangs noch eher als Spaß: einfach probieren, wird schon schief gehen.

Schon am ersten Abend mit Alluramin konnte ich es kaum glauben. Ich wurde angesprochen, dazu noch von einer Frau, die sehr hübsch und süß war, nettes Gesicht, schöne Oberweite, alles hat gepasst – Isabell hieß Sie und war aus der Schweiz zum Festival gekommen um ihre Lieblingsacts aus den Staaten zu sehen und sich vom Psychologiestudium abzulenken. Vorher hatten Komplimente über die nette Aussprache und Akzente einer Dame eher für ein müdes Lächeln gesorgt. Isabell allerdings trieb es die Schamesröte ins Gesicht – als hätte ich ihr soeben einen Preis für ihr künstlerisches Lebenswerk überreicht. Ihre Reaktion gipfelte, indem Sie mir einen langen Kuss auf die Wange gab, bei dem ein Drittel meiner Lippen bedeckt war. Nicht schlecht nach nur zehn Minuten in der Menge…

Die ersten Tage waren sehr angenehm. Das Schweizer Mädchen schien sich förmlich in mich verliebt zu haben. Auch andere Damen waren mir plötzlich sehr zugeneigt, so dass sie in Scharen meine Gesellschaft suchten und ich mich mit meinem Begleiter plötzlich in einer Gruppe von fünf Frauen befand, die ihn (ich gab ihm natürlich ein paar Tropfen ab) und mich tatsächlich mochten.

Nach drei Tagen siegt die Natur

Nach drei Tagen siegt die Natur über meinen Lockstoff. Ich bin verkatert und müde, habe kein Interesse mehr am Flirten und möchte nach Hause. Alles ist stickig, die Festivalklos umgekippt oder übergelaufen und auch sonst scheint die Stimmung eher auf Abriss zu sein. Mit der Nummer der süßen Schweizerin in der Tasche packe ich meine Sachen ein, baue das Zelt ab und werde dabei von einer Horde Spanischer Damen gefragt, wo man hier duschen gehen kann. Diese Frage erst nach drei Festivaltagen gestellt zu bekommen, wunderte mich sehr. Nun kann ich Frauen verstehen, die sich über dümmliche Flirtversuche echauffieren.

Ich schilderte in schlechtem Englisch den Weg zu den Duschen, die Frage ob ich mitkommen wolle ließ ich mir durch den Kopf gehen – auch als ich bemerkte, dass die Damen scheinbar tatsächlich noch nicht geduscht hatten, diese Chance musste ich wahrnehmen. Vielleicht ist es auch gut, den Liebesstoff endlich von der Haut zu waschen und wieder etwas Ruhe zu haben. Plötzlich der begehrteste Flirtpartner auf dem Zeltplatz zu sein, wo man jahrelang nicht einmal angeschaut wurde, kann sehr kräftezehrend sein.

Als ich wieder zu Hause war, lud ich meinen Bruder auf einen Abend in der Stadt ein, als Dankeschön für den ereignisreichen Tipp war dies das mindeste. Nach zwei Wochen bestellte ich die Großpackung Alluramin, welche den Körper nach einem halben Jahr dazu anregen soll, die nötigen Stoffe selbst ausreichend zu produzieren. In der Rolle des Womanizers lässt es sich leben – liebe geht scheinbar doch nicht durch den Magen.