Pheromone – die Lockstoffe der Liebe

Die Struktur von PheromonenWas sind Pheromone?

Unsere alltägliche Kommunikation findet verbal und nonverbal statt. Für die entwickelte Gesellschaft, die Wissenschaft und den kulturellen Alltag der Menschen ist es wichtig, Dingen einen Namen geben zu können und diese logisch in den Zusammenhang zu bringen. Auf zwischenmenschlicher Ebene läuft die Kommunikation weniger Normativ ab. Der Anteil der Nonverbalen Kommunikation wird als sehr hoch eingeschätzt. Vor allem wenn es um Sympathien und zwischenmenschliche Erfolge geht, haben Worte nicht den bedeutendsten Stellenwert. Gestik und Mimik ist von größter Bedeutung, einige Lehrgänge bieten Schulungen für eine erfolgreiche non-verbale Kommunikation an, welche besonders bei Managern und Chefs beliebt sind.

Die Kommunikation ist nicht alles. Unsere Körper senden Signale aus, welche wir über keine unserer Sinne wahrnehmen können. Pheromone waren lange ein Rätsel. Es war zwar bekannt, dass diese im Tierreich enorme Wirkungen haben und als Signal für direkte Handlungsanweisungen benutzt werden, unsere Wissenschaft hob den Menschen allerdings lange auf eine besondere Ebene und ging davon aus, dass wir als kulturelle Lebewesen keine unsichtbaren Signalstoffe benötigten.

Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche (wiki) sagte einst, der Mensch sei ein “nicht festgestelltes Tier” ein Lebewesen wie alle anderen, nur dass unser kultureller Aufbau dieses Bewusstsein ausschließt. In Sachen Geruchsstoffe hatte der Denker scheinbar recht. Neue Studien aus Asien belegen, dass auch wir Menschen über unsichtbare Signalstoffe kommunizieren und uns unsere Sexualpartner nach dem Geruch aussuchen.

Laut dem akademischen Verlag Spektrum Heidelberg sind Pheromone biologische Botenstoffe, welche eine bestimmte Signalwirkung erfüllen. Die Ektohormone werden in zwei verschiedene Gruppen aufgeteilt, den Signalpheromonen und den Primerpheromonen.

Was versteckt sich hinter den Stoffen, die jedes Lebewesen absondert, wozu dienen diese und wie kann man sie effektiv nutzen? Wir haben Allgemeine Informationen zum Aufbau, den Arten und der Wirkung von Pheromonen untersucht.

Allgemeines über Pheromone

Der Begriff Pheromon wurde um 1960 erstmals vom Zoologen Martin Lüscher geprägt. Dieser definierte Pheromone als Stoffe , welche innerhalb der selben Art Lebewesen zur Kommunikation dienen. Warum Menschen an diesem Punkt ausgeschlossen wurden, ist unklar. Vielleicht lag es am wissenschaftlichen Paradigma, der Mensch sei kein Tier. Adolf Butenandt, einem deutschen Biochemiker, gelang im selben Jahr der direkte Nachweis eines Pheromones aus den Drüsen des Seidenspinnerweibchens. Er nannte es Bombykol, das erste Insektenhormon war nun bekannt.

Pheromone sind chemische Zusammensetzungen, welche entweder als Releaser wirken, also eine gewisse Verhaltensänderung beim Empfänger hervorrufen oder als Primer fungieren und eine direkte physiologische Veränderung hervorrufen.

Aus der Wissenschaftssprache übersetzt könne man also sagen, Releaser wecken ein Bedürfnis im Empfänger: einen Drang etwas zu tun oder ein (sexuelles) Gefühl umzusetzen.

Intensive Forschungen dazu gab es im Bereich des Sexualverhaltens. Von diesen können wir heute am meisten profitieren. Die Primer Pheromone sind im Tierreich wichtig, um z.B. Ameisenstämme oder Bienen in einem funktionierenden Miteinander leben lassen zu können. Untersuchungen an Ameisen haben gezeigt, dass die Königin das Volk mit ihren einmaligen Duftstoffen bei Laune hält, die den Arbeiterinnen vorgeben, wo diese eingesetzt werden und Drohnen sagen, wann der richtige Zeitpunkt für die Fortpflanzung ist.

Entgegen der Releaser führt bei den Primern kein Weg daran vorbei. Sexualhormone beim Menschen vermitteln uns, wo wir einen für die Fortpflanzung guten Sexualpartner sehen. Ob dieser Partner dann wirklich auf ein Getränk oder die Taxifahrt nach Hause eingeladen wird, spielt allerdings noch eine kulturelle Rolle. Die wenigsten Frauen und Männer lassen sich vom Duftstoff allein hinreißen, dieser spielt aber eine enorme Rolle. Das Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg versuchte an Mäusen nachzuweisen, dass der Duft Auskunft über unsere Genetische Veranlagung gibt.

Sind unsere leiblichen Veranlagungen schlauer, als wir immer vermuteten?

Der Duft eines Partners vermittelt mehr als pure sexuelle Leistungsbereitschaft. Aktuell wird sogar vermutet, dass wir unterbewusst den perfekten genetischen Gegenpol ausmachen. Liebe geht also nicht mehr nur durch den Magen sondern auch durch die Nase, über Geruchsrezeptoren. Der richtige Duft ist also ausschlaggebend.

Wofür kann man Pheromone benutzen

Unserem Chef, dem Mitbewohner oder den Kollegen nach Art der Primer direkte Handlungsanweisungen zu geben, funktioniert zum Glück nicht. Wir können Pheromone allerdings gezielt bei der Partnersuche einsetzen. Tierische Duftstoffe sind schon seit einigen Jahren in Parfums enthalten. Die zielgerichtete Verwendung zum Flirten ist noch relativ neu.

Wir können Pheromone bewusst einsetzen, um auf uns aufmerksam zu machen. Dies bring einen enormen Vorteil beim Flirten. Testberichte bestätigten den positiven Effekt. Nachdem ich trotz gepflegten Aussehens und immer einem guten Gesprächsthema auf den Lippen und auch mit viel Humor keinen Erfolg hatte, die Frauen einfach durch mich durchsahen, entschied ich mich dazu, den unterstützenden Geruchsstoffen eine Chance zu geben. Nur für die richtige Form musste ich mich noch entscheiden.

Pheromone als ParfumSind Pheromone freiverkäuflich?

Diese Frage stellte ich mir, bevor ich in die Thematik eintauchte. Beim Gedanken an ein Mittel, welches ganz einfach zum Erfolg führt, musste ich an Doping denken und daran, dass man Pheromone wohl nur an dunklen Ecken von zwielichtigen Gestalten bekommt. Eine Suche im Internet zeigte schnell: Pheromone kommen in vielen Parfums, speziellen Cremes, Duschgels oder als konzentrierter Wirkstoff vor.

Letztendlich entschied ich mich für das Mittel Alluramin (“to allure” bedeutet aus dem Englischen übersetzt so viel wie anziehen, um den Finger wickeln). Das Besondere Am Mittel ist ein komplex aus drei verschiedenen Pheromonen, welche in der gemeinsamen Wirkung wahre Wunder hervorrufen sollten, so die einschlägigen Testberichte.

Pheromonkomplexe für eine optimale Wirkung?

Alluramin setzt sich aus den drei Pheromonen Androstenol, Androstenon und Androsteron zusammen.


Das erste Pheromon, Androstenol, signalisiert den Empfängerinnen, dass die Person, von der dieser Geruch ausgeht besonders jung, gesund und leistungsstark ist. Das erste Interesse wird geweckt. Man könne sagen, Androstenol breche das erste Eis.

Androstenon (das zweite Pheromon) bewirkt den Effekt, dass Respekt ausgestrahlt wird. Stärke wird genauso vermittelt wie Selbstbewusstsein.

In Verbindung mit dem dritten Lockstoff Androsteron, welches den Damen vermittelt, dass sie in der Nähe des Trägers keine Angst haben müssen, ganz sie selbst sein können und einen fürsorglichen Partner finden können.


Mit diesen drei Wirkstoffen war ich nun optimal gerüstet und konnte schnell erkennen, dass die Damen begannen, sich nach mir umzudrehen, wenn ich ein Restaurant, ein Café oder eine Bar betrat.

Es war nach einigen Tagen des Probierens auch zum ersten mal der Fall, dass ich von einer Dame angesprochen wurde. Am besten funktionierte der Pheromonkomplex Alluramin mit einem dezenten Duschgel, welches keinen sehr starken Eigengeruch hat sondern lediglich die Bildung von Gerüchen unterbindet. Als ich begann immer mehr in die Wirkung zu vertrauen, wirkten die Frauen bald wie ausgeliefert. Schließlich nehmen auch die Softskills, also das Flirten mit Worten, an Effektivität zu – man lernt nie aus.